Unter dem Paradigma der Kognitiven Fabrik wird ein Produktionssystem verstanden, dessen Maschinen und Anlagen über eine eigene Wahrnehmung, eigenes Wissen, eine eigene Planungsfähigkeit sowie über eine eigene Lernfähigkeit verfügen. Die Entwicklung derartiger Systeme erlaubt die schnelle und fehlerrobuste Anpassung der Produktion an veränderte und unvorhergesehene Rahmenbedingungen, unterstützt die Mensch-Maschine-Kooperation und ermöglicht eine kosteneffiziente Produktion in einem turbulenten Umfeld. Hierbei werden unter anderem Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) eingesetzt und weiterentwickelt, künstliche kognitive Systeme in Produktionsumgebungen eingebettet sowie Sensornetzwerke zur Überwachung und Steuerung von Produktionsabläufen verwendet.
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