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Im Oktober 2004 wurde mit dem Forschungsverbund ForWerkzeug ein Netzwerk aus Forschungseinrichtungen der Universität Erlangen, der Technischen Universität München und dem Bayrischen Laserzentrum gemeinsam mit Unternehmen aus der bayerischen Wirtschaft zur Entwicklung neuer Technologie- und Maschinenkonzepte für den Werkzeug- und Formenbau gegründet. Die Koordination des Forschungsverbunds obliegt dem iwb. Innerhalb des Förderzeitraums von drei Jahren besteht die Zielsetzung darin, Technologien und Methoden zu erarbeiten, mit deren Hilfe qualitativ hochwertige Werkzeug- und Formeinsätze flexibel und wirtschaftlich hergestellt werden können.
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Ziel des Forschungsverbunds ForWerkzeug ist es daher, durch Innovation den geänderten Anforderungen im Werkzeug- und Formenbau hinsichtlich Flexiblität und Herstellkosten zu begegnen und so dem internationalen Wettbewerb in technologischer Hinsicht gerecht zu werden. Derartig flexible Systeme müssen es ermöglichen, den erhöhten Produktvarianten und der einhergehenden Reduzierung der Stückzahlen durch einen modularen, wieder verwendbaren Aufbau entgegen zu treten. Weitere Aspekte sind die Reduzierung von durchlaufzeiten sowie ein erhöhter Automatisierungsgrad. Gerade innovative Verfahren im Bereich der Rapid-Technologien sind dabei in Zukunft Garanten zur Erfüllung aller an das Werkzeug gestellten Anforderungen.
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Im Projektbereich A "Auslegung und Konstruktion von Werkzeugen und Formeinsätzen" werden innerhalb von drei Teilprojekten (TP) die funktionalen und geometrischen Eigenschaften flexibler Werkzeuge entwickelt, die wiederum in anderen Bereichen die Basis für die Werkzeugherstellung bzw. deren Optimierung sind. Im Projektbereich B "Herstellung von Werkzeugen und Formeinsätzen" ist mit vier Teilprojekten beabsichtigt, neue Verfahren zu entwickeln, mit denen solche flexiblen Werkzeugsysteme hergestellt werden können. Den drei Teilprojekten im Projektbereich C "Integrierte Qualitätssicherung und Optimierung von Prozess und Bauteil" wurde eine Schlüsselrolle zugeordnet, da hier die Verknüpfung zwischen dem späteren Prozess und den mit den Werkzeugen herzustellenden Bauteilen erfolgt und zudem die Qualitätssicherung als Querschnittsaufgabe enthalten ist. Darüber hinaus wurden drei projektübergreifende Arbeitskreise (AK) mit den Schwerpunktthemen "Oberflächen und Verschleiß", "Modellbildung und numerische Simulation (bzw. Prognosemethoden)" und "Rapid-Technologien" gebildet, die der Intensivierung des Informationsaustauschs zwischen den einzelnen Forschungsstellen dienen sollen.
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Abbildung: Struktur des Forschungsverbunds ForWerkzeug
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Ergebnisse
Ausgehend von einem Netzwerk aus kompetenten Forschungseinrichtungen der Universität Erlangen-Nürnberg, der Technischen Universität München und dem Bayerischen Laserzentrum werden gemeinsam mit Unternehmen aus der bayerischen Wirtschaft neue Technologie- und Maschinenkonzepte für den Werkzeug- und Formenbau entwickelt, mit denen qualitativ hochwertige Werkzeuge und Formeinsätze flexibel und wirtschaftlich hergestellt werden können. Folgende Arbeitsgebiete leiten sich innerhalb ForWerkzeug daraus ab:
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Konstruktion und Auslegung von Werkzeugen
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Herstellung von Werkzeugen
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Integrierte Optimierung von Prozess und Bauteil
Dabei ergeben sich als Zielsetzungen für den Gesamtverbund:
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Erhöhung der Flexibilität im Sinne von variablen Produktqualitäten und
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Produktmerkmalen
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Optimale Wirtschaftlichkeit und Senkung der Herstellkosten
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Verbesserung der Oberflächengüte und der Qualität
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Präventive und begleitende Qualitätssicherung
Für den geplanten Forschungsverbund sollen abformende Werkzeuge (ur- und umformende Werkzeuge) im Mittelpunkt stehen, ergänzt durch eine Betrachtung von Montagewerkzeugen (Fügewerkzeuge, Vorrichtungen, Greifer).
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laufend
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11/2004-10/2007
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09.01.2007
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http://www.abayfor.de/forwerkzeug/partner_liste.php
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Bayerische Forschungsstiftung
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http://www.abayfor.de/forwerkzeug/index.php
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| Suche |
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Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften Technische Universität München
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